Die Bilder, die wir in uns tragen

Ergänzende Betrachtungen zu den Konfliktursachen
der neuen Medizin nach Dr. Hamer

Dr. Hamer stellt in seiner Neuen Medizin sehr richtig fest, dass ein Konflikt die Ursache für eine Krankheit ist. Auch hat er aufgezeigt, wie die Konflikte sich in den verschiedenen Organen niederschlagen. Nur ist es jetzt erforderlich die Konfliktdarstellung nach Dr. Hamer von einer ganz anderen Ebene her anzugehen und die Krankheit als das ausfließen der Folgen unserer Handlungen nach dem Ursache-Wirkungs-Prinzip: "Was du säst , wirst du ernten" zu verstehen als Regulativ zu einer Verhaltensänderung. In diesem Sinne ist Krankheit, Leid und Schmerz ein Segen für die Seele, da sie sonst wohl noch lange in einer destruktiven lieblosen Weise weiter gehandelt hätte.

Hierzu schauen wir uns jetzt einmal die Speicherungen im Seelenkörper an, so wie sie in dem Buch von Claire La Belle „Heilung von der Seele her", ISBN 3-86186-777-X (Siehe auch www.reine-quelle.de
) beschrieben sind. Dann wird nämlich eine ganz andere Ebene der Konflikte deutlich als darwinistische Evolutionsgeschehen, wie bei Hamer beschrieben. Die Autorin Claire La Belle hat durch ihre hellsichtige Innenschau in den Menschen die seelischen Auslöser für die Krankheiten sehen können und in ihrem Buch beschrieben:

Buchauszüge Seite 49 ff (Beigefügte Anmerkungen in Klammern):

Die Speicherungen im Seelenkörper
Alles, was die Seele schon einmal erlebt hat und zur Aufarbeitung in diese Erdeninkarnation mitnimmt, ist in ihrem Seelenkörper (feinstoffliches Abbild des physischen Körpers) gespeichert. Wenn ein Mensch stirbt, tritt der Seelenkörper aus dem materiellen Körper aus. Mit dem Seelenkörper tritt aber auch alles aus dem materiellen Körper aus, was der Mensch einmal in seinem Leben getan hat, an Gutem und Schlechtem, auch in Gedanken.
(...)
Daraus ergibt sich auch die Logik des Lebens. Fragen, die immer wieder gestellt werden, wie: „Warum kommt ein Kind krank oder behindert zur Welt?" bekommen so eine logische Antwort. Wenn man die kirchliche Auffassung nimmt, müsste man sagen: es gibt einen Gott, er belohnt oder er straft, er macht gut oder er macht böse, er erschafft gesunde oder kranke Menschen; alles ist von ihm gemacht und wir können Seinen Willen nicht erkennen. -Nein, Gott, unser Schöpfer ist gut, und seine Schöpfung war immer gut. Nur was der Mensch in seinen Leben gemacht hat, war nicht immer gut und somit hat er sich die Belastungen selbst vorher erschaffen, die er sich freiwillig in dieses Leben zur Austragung mitgenommen hat (Karma). Die Begebenheiten, die wir in unserem Leben antreffen, wie z.B. eine Behinderung, stellen tatsächlich die beste Lernsituation dar, um unseren nächsten Schritt zu machen. Dies erkennen wir meist aber erst im fortgeschrittenen Alter, wenn wir auf unser Leben zurückblicken.

Gott hat nur Gutes geschaffen, und Er hilft uns durch den Körper, der eine Art „Mülleimer" für unseren „Karmaschutt" ist, dass wir unsere Belastungen aus Vorleben ablegen können.

(...) Daraus erkennen wir, dass es keine Krankheit ohne seelische Ursache gibt, mit wenigen zivilisationsbedingten Ausnahmen. Wenn Menschen krank werden, sind die Gedanken sehr oft aufgewühlt und der Mensch hat Bilder, Träume, Fieberträume oder es kommen Gedanken hoch wie z.B.: „Warum habe ich so gehandelt? Warum handle ich immer wieder so?"

Auch die heutigen, sogenannten Zivilisationskrankheiten können uns nur dann berühren, wenn wir dort eine Schwachstelle haben. Wichtig ist es natürlich, nicht leichtsinnig zu sein! Innere Warnungen zu überhören ist auch Leichtsinn! Dann kann Gott uns nicht mehr schützen. (...)

Der Körper trägt alle Informationen für seine Gesundung in sich. Die erste Information, die wir erhalten, ist das die Krankheit auslösende Karma, als Bild oder Kurzfilm zu sehen. Ist das Karma nach der Lösung der seelischen Ursachen gelöst, so erscheint als nächstes die darunterliegende Schicht der Heilpflanzen, die den Körper bei seiner physischen Genesung unterstützen.
Die Information aus dem Seelenkörper schlägt sich auch in der Physis nieder. Und so ist es nicht verwunderlich, dass in einer Familie Kinder völlig unterschiedlich aussehen. So kann man oft schon erkennen, welche Art von Inkarnation ein Mensch in dieses Leben zur Abtragung mitgenommen hat. In einem Leben kann man nicht alles abtragen, was man schon einmal angestellt hat. Man nimmt sich nur soviel mit, wie in einen „Lebensrucksack" passt, der Rest kommt zur passenden, späteren Zeit zur Bearbeitung.

So ist unsere Erdeninkarnation gut vorgeplant worden, damit optimale Lernbedingungen geschaffen werden (Anm.: In der Astrologie kennt man die Auslösezeitpunkte, die erkennen lassen, wie man im Leben durch die einzelnen relevanten Lernthemen geführt wird. Es kommt dann darauf an, wie man auf diese Lernsituationen reagiert, ob der Körper dann erkrankt oder nicht, wie Dr. Hamer auch richtig erkannte). Diese Vorplanung ist aber keine Lebens-Einbahnstraße, denn unser Schicksal formt sich nach unseren Entscheidungen. Viele Schicksalsschläge müssen nicht sein, wenn man vorher erkennt und aus der Situation lernt. Die Astrologie nennt diese durch Einsicht veränderten Schicksale „die erlöste Form", während sie bei den karmisch noch belasteten Ereignissen von der unerlösten Form spricht.

Man kann durch Einsicht vieles vorher lösen.
Wenn dies geschieht, erfährt der Mensch eine Reinigung und erhält somit ein leichteres Schicksal für die Zukunft. Vieles muss dann nicht mehr eintreten, was sonst hätte eintreten müssen.
Wir müssen wissen, dass alles im Seelenkörper so lange gespeichert bleibt, bis wir es durch Vergebens-, Verzeih- oder Friedensarbeit aufgelöst haben. Nicht durch äußere Technik wird unser Karma gelöst, sondern nur durch das aktive Anschauen, das Bearbeiten, das Vergeben oder um Vergebung bitten, durch den Reinigungsprozess, der aus dem Kern der Seele kommt.

Schicksal und Krankheit
(Anm.: Die Dreiphasigkeit einer Lernsituation:
1.) Zeit der Einsicht, 2.) Schicksalsschläge, 3.) Krankheit)

Man kann durch Einsicht vieles vor dem Eintreten eines Schicksalsschlages lösen, denn man wird weit vor dem Eintreten eines Schicksalsschlages gewarnt, was sich auch in dem häufig gedachten Satz äußert: „Hätte ich es doch gemacht, ich hab's doch gewusst!" Der einfachste Weg geht über die Einsicht.

Versteht oder erkennt der Mensch es innerhalb der Zeit zur Einsicht nicht, dann geht das Ausfließen des Karmas über die Schicksalsschläge. Diese sind dazu gedacht, dem Menschen das nahezubringen, was er einstens anderen antat. Versteht er die Botschaft und bittet bei den geschädigten Seelen um Vergebung, so kann das Karma aufgelöst werden.

Versteht er seine Lernaufgabe durch die Schicksalsschläge immer noch nicht, geht es weiter über Krankheit oder Unfälle, die den Menschen zum Nachdenken bringen sollen. Keine Krankheit oder kein Unfall geschieht aus Zufall! Immer liegt etwas in der Seele vor, was verursacht hat, dass diese Krankheit oder dieses Ereignis jetzt kommen musste. Will der Mensch auch in dieser Phase sich noch nicht selbst erkennen, so führt seine Haltung oft bis zum Tod. Der Tod ist dabei nicht als Strafe zu sehen, sondern als Gnade des Vaters, damit der Mensch sich nicht noch mehr belastet, denn sonst würde er sich ja mit jedem Tag seines Lebens mehr belasten.

Das Leben ist in verschiedene Lernstufen gestaffelt. Der frühzeitige Tod ist die letzte Stufe, wenn die Seele in diesem Leben nicht mehr bereit war, weiterzulernen.
Der Tod in einem gewissen Alter, also das Herausschlüpfen der Seele aus dem Körper, ohne dass Krankheiten vorangehen, wäre der absolute Normalfall.

Normalerweise hat der Mensch 7 x 7 Jahre Zeit, um durch alle 7 Zentren und die ihnen jeweils zugeordneten Organe die Einsicht über sein gesamtes Karma zu gewinnen. Darum sind die meisten Menschen bis 49 relativ gesund. Das ist die Zeit der Einsicht.

Nach dem 49. Lebensjahr beginnen die sogenannten Alterskrankheiten. Das heißt die Zusammenhänge, die man bis dahin noch nicht begriffen hat oder nicht begreifen wollte, muss man über die Krankheiten abtragen. Darum heilen Krankheiten bei ältere Menschen schlechter, da sie die Hinweise, die sie in jüngeren Jahren bekommen haben, oft überhört haben, sich so Negativverhaltensweisen „eingeschliffen" haben, und sie deshalb etwas länger an der Abtragung arbeiten. Ich habe aber auch schon Krankheiten bei älteren Patienten schnell heilen sehen, wenn sie die Ursache ihrer Krankheit rasch einsahen und Veränderung durch Vergebung oder Um-Vergebung-Bitten schufen.

In jüngeren Jahren kommt oft mit der Krankheit auch die Einsicht. Dann heilt die Krankheit auch schnell wieder ab. Wenn keine Einsicht erfolgt, so entsteht oft eine Serie von Krankheiten oder die Krankheit artet zu einer chronischen aus
Wir können also anhand unserer Erkrankungen erkennen, was wir irgendwann einmal gesät haben. Denn all unsere Taten müssen durch den Körper wieder ausfließen. Da durch die göttliche Gnade wirklich schon sehr, sehr viel verglüht wurde, bekommen wir nur noch einen winzigen Teil von dem, was eigentlich zur Abtragung angestanden hätte, zu spüren. Und doch ist es so, dass es für uns immer noch sehr schwer ist, diesen Anteil zu ertragen.

Wir müssen wissen, dass der freie Wille eines jeden einzelnen Menschen unantastbar ist, selbst Gott-Vater lässt uns unseren freien Willen.
Wir sollen aus freiem Willen zu Ihm zurückkehren und nicht durch Aufdrängen oder Zwang Seines Willens. Da wir immer und jederzeit unseren freien Willen haben, sind wir auch logischerweise für alles, was wir tun, und auch für das, was wir nicht tun, selbst verantwortlich. Deshalb wäre es für uns nur von Vorteil, wenn wir bei allem, was wir tun wollen, den Nachsatz hinzufügen: „Herr, Dein Wille geschehe!" Dann sind wir in Gottes Führung, denn Er sieht die Situationen unseres Lebens immer aus der Adlerperspektive und nicht nur aus der Perspektive unseres kleinen Willens. Wir wissen nämlich in Wirklichkeit nicht, was auf Dauer und lange Sicht für uns wirklich gut ist und was nicht, denn wir können ja kaum den morgigen Tag in seinem wirklichen Geschehen überblicken, geschweige denn Zeit und Raum über Leben und Inkarnationen hinweg!
Jeder kann frei bestimmen, was er säen will. Ernten muss er aber, was er gesät hat. Was die Menschen Schicksal nennen, ist nichts anderes als die Ernte aus ihrem eigenem Saatgut.

(...) Es gibt mittlerweile viele Bücher zu diesem Thema, und in vielen wird die Krankheit oder das Schicksal auch als eine Chance gesehen. Und so ist es auch. Unser Schicksal oder unsere Krankheit sind tatsächlich eine Chance für unser Leben. Wenn wir den wahren Grund für unsere Umstände erkennen, dann haben wir die Möglichkeit, diese zu ändern. Leider muss es bei vielen erst so weit kommen, dass eine Krankheit sie zur Einsicht bringt, bis sie etwas in ihrem Leben ändern. Es gab schon viele Krebspatienten, die laut Diagnose der Ärzte nur noch wenige Wochen zu leben hatten. Plötzlich wurde ihnen bewusst, dass jede Sekunde in ihrem Leben kostbar ist. Sie fingen an, ihr Leben umzustellen, und lebten viel bewusster. Einige machten Dinge, die sie schon immer tun wollten, aber aus irgendwelchen Gründen noch nicht getan hatten. Durch die Umstellung ihres Lebens erkannten sie so allmählich den Grund für ihre Krankheit. Sie spürten wieder, dass das Leben lebenswert ist, dass sie eine Aufgabe haben und dass sie noch gebraucht werden. Denn jeder wird gebraucht, man muss sich nur seinen Platz, seine Lebensaufgabe suchen. Und als sie all das erkannt und gelebt haben, war die Krankheit plötzlich verschwunden, und sie waren, unerklärlicherweise für manche Ärzte, geheilt.

(...) Wer durch zuviel Genussgifte krank wird, der handelt hart- oder unbarmherzig sich selbst gegenüber, und so haben wir in diesem Fall auch wieder eine seelische Ursache der Krankheit zugrunde liegen.
Man sagt auch, es gibt vererbbare Krankheiten. In Wirklichkeit sind es Krankheiten, die die ankommende Seele benötigt, um etwas Bestimmtes zu erleben. Die Seele hat sich also diese Krankheit für ihre Karmabewältigung ausgesucht.
Wenn es wirklich zu einer Haltungsänderung kommt, ist jede unheilbare Krankheit heilbar. Es gibt genügend Berichte von Menschen, die unheilbar krank waren und durch ihre veränderte Lebenseinstellung und Sichtweise wieder gesund wurden, (...).

Wir können manchmal auch mit Recht sagen, dass jemand in diesem Leben wirklich ungerecht behandelt worden ist, aber: Auf all die Gesamtleben betrachtet, stellen wir fest, dass dahinter doch wieder die Gotteslogik von Saat und Ernte steht: Ein vielleicht einmal ungerecht gelebtes Leben kommt durch diese Austragung wieder ins Gleichgewicht und dadurch in Ordnung.
(Buchauszug Ende)

So können wir hier erkennen, dass die Konfliktursachen, welche Dr. Hamer durch das übernommene Philosophiemodel eines Evolutionsgeschehens nach Darwin den eigentlichen Ursachen für das Entstehen von Krankheiten nicht gerecht wird. Er geht damit an den wirklichen Themen, welche nun zur Bearbeitung beim Menschen anstehen, vorbei. Dieser darwinschen Theorie kann ich nicht zustimmen, welche eine evolutionäre Entwicklung des Menschen über das Tierreich, über den Affen bis zum Menschen darstellt. Hier lässt er sich von den beim Fötus zu beobachtenden Stadien der Entwicklung zu falschen Schlussfolgerungen verleiten und interpretiert alle Konflikte nur auf der Ebene des Evolutionsgeschehens. Was hier nicht beachtet wird, ist das Fallgeschehen mit seiner notwendigen Ausbildung der verschiedensten physischen Körper zur Erlösung von Negativfallpotenzen.
Man darf nicht den Fehler machen aus Beobachtungen, welche man hier im Falluniversum macht, Gesetzmäßigkeiten abzuleiten ohne das Fallgeschehen zu kennen. Dann wird man meist sehr irregeleitet, da die Wesenheiten, welche sich bewusst von Gott trennten, in ihrem Eigenwillen, einiges an Chaos verursachten, wodurch es erst zu solchen Verhaltensweisen wie Hass, Neid, Eifersucht u.a. kam. Diese in uns vorhandenen Verhaltensanteile gilt es mit Gottes Liebe zur Erlösung zu bringen und umzuwandeln (
siehe hierzu: "und siehe, es war alles sehr gut!) . Hierzu sollten tief aus dem Herzen kommende Verzeihensprozesse an erster Stelle stehen. So wäre es jetzt sehr sinnvoll die Erkenntnisse Hamers mit diesen Speicherungen in uns zu verknüpfen, welche eben auch aus Vorleben stammen können. Es erlöst sich nichts von alleine. Irgendwann muss man ran an das Thema. Die Auslösungszeitpunkte, welche man in der Astrologie sieht, zeigen auf, wie man im Laufe seines Lebens durch die seinen Speicherungen entsprechenden Lernsituationen geführt wird. Was Dr. Hamer deutlich aufzeigte war allerdings, wie sehr der physische Körper mit seinem komplexen Mechanismus einen regelrecht zwingt diese Konflikte anzuschauen und zu bearbeiten.
Zum Verstehen des Fallgeschehens siehe:
www.gandhi-auftrag.de/Urknall.htm („Die Wahrheit über den Urknall")